Die Mühlenkids mitten in den |Zillertaler Alpen


2016 | Juhu, wieder eine Einladung der Peter Maffay Stiftung – diesmal nach Österreich.

Eine überwältigende Landschaft und Sonnenschein erwartete die Nordlichter bei ihrer Ankunft in der kleinen Marktgemeinde Mayrhofen. Fast vergessen war da die anstrengende Anreise. Vorbei an kleinen Dörfern und einzelnen Hütten war die Faszination „Berg“ bei allen deutlich spürbar. Die Alpen boten eine wundervolle Aussicht!­

In der Unterkunft angekommen erhielten die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Zimmerschlüssel und betraten begeistert die Räume. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad, einen Balkon und sogar einen Fernseher. Zudem waren die Zimmer so liebevoll und gemütlich eingerichtet, dass sich ausnahmslos alle sofort wohl fühlten.

Gleich am nächsten Tag ging es auf Erkundigungs-Tour. Mitten im idyllischen Mayrhofen begann die Fahrt mit der Seilbahn rauf auf den Actionberg Penken und hinein ins Abenteuer. Die Aussicht auf 1790 m Höhe war atemberaubend schön, fast schon malerisch wirkte der Penken mit seinem Speichersee und den vielen Bergen im Hintergrund. Aber auch die Aussicht ins Tal war grandios. Abwärts ging es dann zu Fuß. Über einige Stolperfallen und Hindernisse führte die Gruppe der sehr lange und anspruchsvolle Abstieg vorbei an faszinierenden Orten und Ausblicken. Nach einer solchen Tour verwunderte es nicht, dass alle bereits am Abend über Muskelkater klagten. Dennoch war der Abstieg ein prägendes Erlebnis, denn das Wichtigste ist: Keiner hat aufgegeben!

Bei dem Ausflug auf den Actionberg Penken sollte es natürlich nicht bleiben. Neben dem Besuchen in der kleinen romantischen Stadt Mayrhofen-Hippach, ging es z. B. ins frische Nass. Der Besuch im Erlebnisschwimmbad Mayrhofen war ein großer Spaß für Klein und Groß. Besonders die Rutschen hatten es den Kindern und Jugendlichen angetan. Das absolute Highlight des Schwimmbades war die Reifenrutsche! Aber auch der Ausflug zu den “Krimmler Wasserfällen” und die Nachtwanderung werden unvergessen bleiben.

Hoch hinaus ging es dann wieder für ein besonderes Abenteuer – diesmal auf den Hintertuxer Gletscher. Sage und schreibe 40 Minuten dauerte die Fahrt in die Höhe mit der Seilbahn. Oben angekommen machte sich Begeisterung breit: Schnee mitten im Juli! Vor Ort aufgestellte Reifen zum Schlittern waren ein Rie­sen­spaß, bevor die Gruppe durch ein „Loch“ in die Eishöhle eintauchte. Es eröffnete sich eine einmalige und faszinierende Welt aus Eis. Der Eispalast ist ein fantastisch schöner Hohlraum mit langen, lupenreinen Eiszapfen und ungeahnt bezaubernden Einblicken. An vielen Stellen wurde das Eis stilvoll mit Licht ausgeleuchtet – ein wirklich einzigartiger Anblick. Still, verwunschen und wie aus einer anderen Welt lag der Eissee, mit einer Wassertiefe von 32 m, vor den Abenteurern. Die Chance, innerhalb der Eishöhle mit einem Boot über den Eissee hinweg zu gleiten, ergriffen sie sofort – eine Bootstour der besonderen Art und ein unvergesslicher Moment für alle!

An einem weiteren Tag teilte sich die Gruppe auf: Die Kletter-Gruppe ging gemeinsam in die „Zimmerebene“ und nahm einen anspruchsvollen Klettersteig. Zwei bis drei Stunden intensives Klettern kostete Schweiß, Blasen an den Händen, Schrammen an Armen und Knien und jede Menge Nerven. Aber es hat Spaß und Freude gebracht. Das Herantasten an die eigenen Grenzen und das Wagnis, neue Herausforderungen anzunehmen und zu meistern, haben alle Teilnehmer der Klettergruppe sehr gut gemeistert. Die Erfahrung haben das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen und das Vertrauen in die kleine Gruppe gestärkt. „Wir sind als Team gestartet und wir kommen als Team oben an!“ – so die Aussage der Jugendlichen zueinander.

Die Bergsee-Gruppe zog zeitgleich los. Alleine den Bergsee zu finden, stellte schon die erste Herausforderung für die kleine Gruppe dar. Aber auch sie meisterten gemeinsam diese Aufgabe und genossen als Belohnung das schöne Wetter am Ufer des Sees und die idyllische Aussicht. Beim Schwimmen im kalten Bergsee und Toben auf dem nahebelegenden Spielplatz suchten sich die Kids gemeinsam Aufgaben und Beschäftigungen. So lernte auch das Team „Bergsee“, sich besser einzuschätzen. Sie erlebten wie sich ihr Verhalten auf andere auswirkt, sich in andere hineinzuversetzen, Kompromisse zu schließen, sich durchzusetzen oder auch nachzugeben. Sie erlebten Freundschaft und Gemeinschaft und das in einer wundervollen Umgebung ohne jeglichen Druck und Zwang.

Österreich war eine Reise voller toller Abenteuer und wertvoller Erfahrungen. Danke dafür – vor allem an Peter Maffay, seine Familie und damit an die Tabaluga Stiftung sowie die Familie Steiner von der Pension Sidan, Lissy und allen, die den Mühlenkids diese Reise ermöglicht haben.



In der Reithalle wird gerockt

2016 | Es ist wieder so weit - es wird gerockt!

Am 2. Juli werden die Mühlenkids und Ulla und die Jungs die Reithalle des Kinderhauses in Achtrup rocken. Von Maffay bis Revolverheld wird alles dabei sein, was das musikalische Deutsch-Rock-Herz begehrt. 

Für ausgelassene Stimmung und gute Musik wird garantiert. Dafür stehen die Mühlenkids und Ulla und die Jungs in den Startlöchern und freuen sich auf Sie.

Karten gibt es ab sofort in den Vorverkaufsstellen in Leck, Niebüll und Bredstedt. Beginnen wird das Konzert um 18 Uhr, wobei sich bereits eine Stunde zuvor die Türen der Reithalle öffnen werden.

Alle Wichtigen Daten noch mal im Überblick:
WAS: D-Rock and more – "Mühlenkids in concert" und "Ulla und die Jungs"  
WANN: 2. Juli 201 – Einlass 17 Uhr – Beginn 18 Uhr
WO: Reithalle Kinderhaus zur Mühle in Achtrup,Lecker Str. 3, 25917 Achtrup
KARTENVORVERKAUF: Topsport in Leck und Niebüll, Print Speed in Bredstedt
PREIS: 5 Euro



Gutes Neues!

Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr 2016.



Urlaubsstimmung bei den|Mühlenkids


2015 | Super! Auch dieses Jahr flatterte eine Einladung der Tabalugastiftung für eine einwöchige Freizeit in den Briefkasten der Mühle. Da haben sich die Anstrengungen des Mühlen-Teams bezahlt gemacht. Das Ziel der Reise diesmal: Duderstadt im südlichen Harzvorland. Zwei wunderschöne alte Fachwerkhäuser, preiswürdig renoviert, boten der kleinen Gruppe für sechs Tage eine Unterkunft und ein Erlebnis der besonderen Art. Zudem bietet das Tabalugahaus unglaublich vielfältige Möglichkeiten.

Ob engagiert musiziert, kreativ gestaltet oder ob ein Plätzchen für die Erholung gesucht wurde, das konnte jeder für sich entscheiden. Oder aber auch gemeinschaftlich entspannte Momente voller Kreativität und Phantasie finden. An drei von der Stiftung empfohlenen Projekten durfte die Gruppe teilnehmen.

Die Sielmannstiftung begeisterte auf dem Gut Herbigshagen mit Naturnähe. Hier durften sich die Kinder und Jugendlichen mit der Verarbeitung von Schafwolle auseinandersetzen und ihr handwerkliches Geschick beim Filzen unter Beweis stellen. Anschließend ging es in den Stall, in dem die Kids seltene Haustierarten kennen lernten.

Ein Theaterprojekt wurde von einer Theaterpädagogin begleitet und entwickelte sich zu einem ausschweifenden Phantasietheater mit Protagonisten aus der Welt des Films. Alle gingen in ihrer Rolle auf und präsentierten sich hervorragend.

Die Lust aller am Brot formen und backen offenbarte sich am Holzbackofen und offenen Feuer – eine neue Erfahrung, Erlebnis und kulinarisches Highlight zugleich.

Fehlen durfte natürlich auch nicht die Entdeckung der Umgebung. In Duderstadt waren schließlich alle Freizeit-Teilnehmer zum ersten Mal. So wurde zum Beispiel das Weltkulturerbe Rammelsberg besichtigt, das Faszination Über- und Untertage bot. Auch die Okertalsperre in Mitten des Harzes war ein beeindruckendes Ziele. Bestaunt wurde des weiteren die Innenstadt von Duderstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern und mittelalterlichem Stadtbild, bevor ein Schwimmbadbesuch im Bad Leinfelde einen der vielen ereignisreichen Tag abrundete. Geschafft von den vielen Erlebnissen und Eindrücken gestalteten sich die Abende mit Spaß, Freude aber auch Müdigkeit für alle Reisende.

Am letzten Abend organisierte der Hausmeister der Stiftung für die Kinder, die Jugendlichen und die Betreuer sogar die Möglichkeit Bogen zu schießen. Wobei alle viel Konzentration, Geduld und ein gutes Händchen zeigen mussten.

Die Freizeit in Duderstadt war, zumal auch das Wetter stets freundlich war, ein voller Erfolg. Die Kinder und Jugendlichen erlebten eine außergewöhnliche Woche, in der sie den Alltag, ihre Sorgen und Pflichten einfach mal zurücklassen konnten. Denn die Freizeit bestand nicht nur aus Aktivität, sondern auch, wie die Kids zu sagen pflegen, aus „chillen“.

Danke dafür.



Sommerspaß auf und |in der Treene


2015 | Man sollte meinen, in den Sommerferien sind alle ausgeflogen und es ist ‚tote Hose‘ im Kinderhaus – stimmt nicht! Die in Achtrup gebliebenen Kinder und Jugendlichen mussten nicht traurig sein. Gemeinsam planten sie einen ganzen Tag auf der Treene bei Treia. Dazu gehörten natürlich auch die Vorbereitungen wie Kanus anmieten, Lunchpakete packen, Boote verladen und den eigenen Kentersack mit Proviant, Erste-Hilfe-Sachen, Sonnenhut und Brille bestücken. Lediglich die Handys blieben zu Hause.

Unter der Leitung eines erfahrenen Kanuten mit Lizenz und Rettungsschwimmschein ging es gemeinsam mit zwei Erziehern ins Sommerferien-Abenteuer. Einige der Kids saßen noch nie in einem Kanu, andere waren dafür sehr routiniert. So ging es also mit sehr unterschiedlichen Gefühlen wie Nervosität, Neugierde und Vorfreude im Bauch aufs Wasser. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Positionstausch im Boot ging es ohne Probleme, dafür mit viel Kraft und Ausdauer, weiter. Vor allem mit Teamgeist, aber auch der richtigen Technik, den dazu notwendigen motorischen Fähigkeiten sowie Sportsgeist meisterten Sie gemeinsam enge Kurven und zahlreiche Bäume und Überhänge, die an einen Dschungel erinnerten. Zwischendurch ein Picknick mitten in der Natur um gestärkt auch die nächsten anspruchsvollen Kurven mit Leichtigkeit zu nehmen.

Gekentert ist niemand, nass geworden dagegen alle. Perfektes Wetter für ein langes Bad im Fluss und ein zweites Picknick am Ufer. Mit der Idee, einen Ausflug auf die Treene zu machen, waren sie nicht alleine. Viele andere freundliche Ausflügler begegneten ihnen. Zum Streckenende wurde es dann noch mal spannend. Ein Schwall musste durchfahren werden. Dort staut sich das Wasser über Steine und ergibt eine kleine Staustufe, die man bei gutem Wasserstand durchfahren kann. Gemeinschaftlich nahm die kleine Gruppe auch diese Herausforderung an. Augen zu und durch!

Am Ende der Tour mussten die Kanus wieder mit vereinten Kräften aus dem Wasser gezogen werden. Anschließend wurden die Boote gewaschen, die Ausrüstung gereinigt und alles verladen. Kein Wunder, dass sich bei manchen Teilnehmern nach einem so anstrengendem und ausdauernden Tag der Muskelkater bemerkbar machte. Ausgelassen endete das Abendteuer mit einem üppigen Grillabend, bevor alle erschöpft aber zufrieden ins Bett fielen.



Weihnachtsspecial mit Stanfour

2015 | Am 20. Dezember des vergangenen Jahres spielten Stanfour in Achtrup ein Benefizkonzert. Die Veranstaltung war die letzte im Rahmen des 30jährigen Jubiläums des Kinderhaus zur Mühle.

Schon am frühen Nachmittag kamen Christian (Gitarrist) und Steffen (Tourleiter) in Achtrup an. Obwohl der Konzertstart erst am Abend um 20 Uhr angesetzt war, waren nur anderthalb Stunden später auch der Rest der Band – Alex, Konstantin, Heiko und Paul vor Ort. Mit vereinten Kräften, gut gelaunt und mit einer Selbstverständlichkeit, die niemand erwartet hätte, verwandelten sie den abendlichen Veranstaltungsort, die Turnhalle der Grundschule in Achtrup, eigenhändig zum Konzertsaal. Ausnahmslos alle packten mit an – bauten die Bühne, das Licht und die Soundanlage auf. Ein Soundcheck zunächst für Stanfour, danach für die Mühlenkids rundete die Vorbereitungen ab. Um 19 Uhr öffneten sich dann die Türen für die bereits wartenden 150 Zuschauer.

Nur noch eine Stunde bis zum Start des Konzertes. Klar, dass da die Aufregung der Mühlenkids stieg und sie die tolle Atmosphäre mit Backstagebereich, separatem Bühnenaufgang, der tolle Konzertstimmung und den „Stars zum Anfassen“ genossen.

Nachdem unser Kurzfilm über das Kinderhaus auf einer großen Leinwand gezeigt wurde, betraten die Mühlenkids pünktlich um 20 Uhr die Bühne und eröffneten das Konzert. Mit ihrem ganzen Können überzeugten Nick, Lea, Rebecca, Joanna, Franziska und Manon, unter der musikalischen Leitung von Cathrine Jauer, das Publikum vom ersten Moment an. Das Publikum feierte die Mühlenkids. Vergessen war die ganze Aufregung!

Den zweiten Teil des Weihnachtsspecials leitete das Musikvideo von Stanfour zu „In your Arms“ ein. Mit dessen dreh der freundschaftliche, immer herzliche Kontakt und das intensive Engagement zwischen Stanfour und dem Team des Kinderhauses in Achtrup begann. Das Video, in dem einige Kindern und Jugendlichen des Kinderhauses zur Mühle in Achtrup mit den Jungs von Stanfour vor der Kamera standen, entstand bereits 2009.

Hervorragend gelaunt übernahmen Stanfour gegen 21 Uhr die Bühne. Der Funke sprang sofort über – eine super Auswahl an Songs erwartete das Publikum. Stanfour spielten ihre großen Hits, aber auch neue noch nicht veröffentliche Titel aus ihrem Album, das in diesem Jahr erscheinen wird. Wir können es Euch nur empfehlen!

Nach mehreren Zugaben holten Stanfour ihre Vorband noch ein mal mit auf die Bühne und alle gemeinsam stimmten „Jingle Bells“ an. Eine tolle Geste und ein gelungener musikalischer Ausklang. Im Anschluss machten die Jungs von Stanfour den Mühlenkids noch eine riesige Überraschung. Jeder der Mitwirkenden bekam auf der Bühne von Stanfour ein persönliches Geschenk überreicht – das war der Hammer!

Und auch nach dem Konzert, trat die Band nicht sofort den Heimweg an. Sie nahmen sich Zeit und beantworteten Fragen, machten Fotos, gaben Autogramme, fragten selbst nach – sie interessierten sich einfach aufrichtig für die Jugendlichen.

Für das Engagement von Stanfour zu Gunsten der Kinder und Jugendlichen möchten wir uns herzlich bedanken und auch für den bestehenden freundschaftlichen Kontakt zum Kinderhaus. Zudem geht unser Dank an alle Helfer, sowie an Jörg Mielak, Leiter des Kinderhauses zur Mühle, ohne dessen Einsatz und Kontakt zu Stanfour solche einzigartigen Begebenheiten nicht stattfinden würden. Und eins ist schon jetzt klar: Die Jungs kommen wieder – es soll ein weiteres gemeinsames Projekt geben.


Falls Sie unseren Kurzfilm gerne mal sehen möchten, finden Sie Ihn gleich hier, in der rechten Spalte.



  • Peter Maffay zu Besuch
Auf nach Siebenbürgen

2014 | … in das therapeutische Ferienhaus der Peter Maffay Stiftung in Radeln. Dank einer Einladung bekam das Kinderhaus zur Mühle zum zweiten mal die Chance, acht Jugendliche und zwei Betreuer in die Ferne zu schicken. Bereits zu Hause war die Neugierde und Spannung auf das Unbekannte groß.

Und schon bevor überhaupt rumänischer Boden betreten wurde, gab es ein wenig Aufregung. Am Check-in im Hamburger Flughafen wurde klar, dass es keine zusammenhängende Reservierung für die Gruppe geben wird. Und das bei vier Jugendlichen, die zum ersten mal in ihrem Leben ein Flugzeug betraten! Lediglich der Jüngste der Gruppe (9 Jahre alt) fand neben einem Betreuer Platz.

Aus 30.000 Fuß Höhe wird klar, wie unterschiedlich die Landschaft und Bevölkerungsdichte Rumäniens im Vergleich zu Deutschland ist. In Sibiu gelandet wurde die Gruppe von angenehmen 28 Grad Celsius, im Gegensatz zu 15 Grad in Deutschlands Norden, empfangen.

Nach den ersten Kilometern auf rumänischen Straßen, entlang alter Dörfer und in ungewohnter Umgebung, wurde klar, dass es eine ganz besondere Freizeit werden würde. In den Augen der 'Nordlichter' sah alles so fremd und fern – einfach anders aus, als sie es sich je vorgestellt hätten. Hier in Radeln scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – Sandwege, verfallene Bauten … . Heraus fielen die Unterkunft und einige Häuser, wie ein Ärztehaus, eine Tischlerei, ein Gästehaus und ein Biohof. Diese Einrichtungen sind integriert in das Dorfleben und stehen den Dorfbewohnern sowie Besuchern, wie zum Beispiel uns zur Verfügung. Hier zeigt sich die Arbeit des Tabalugahauses, dem therapeutische Ferienhaus der Peter Maffay Stiftung, vor Ort. Den beiden Betreuern, die bereits 2012 mitreisten fiel auf, dass sich alleine in den letzten zwei Jahren extrem viel an der Infrastruktur getan hat. Neue Gebäude wie der Biohof wurden in Betrieb genommen, eine neue große Lagerfeuerstelle und einen Zeltplatz gibt es auch.

Die tägliche Hilfe auf dem Biohof war selbstverständlich, sehr abwechslungsreich und brachte allen viel Spaß. So wurden Hühner, Ziegen, Kaninchen und Pferde gefüttert, gepflegt und behütet, den Hühnern Eier stibitzt, Gemüse geerntet und zu leckeren Köstlichkeiten für alle verarbeitet. Sogar auf dem Feld wurde geholfen. Zusammen mit Attila, dem Landwirt der Stiftung, wurde mit der Forke auf traditionelle Weise – eben so wie es hier noch immer üblich ist – Heu gewendet. Dabei erklärte Attila geduldig und mit voller Fachkompetenz was zu tun war. Gerade diese Erfahrung beeindruckte die Gruppe nachhaltig.

Aber auch anderer Dinge beeindruckten. So konnte unter Anleitung mit Holz gewerkelt werden und dem Tischlermeister und seinem Azubi aus dem Dorf geholfen werden. Auf den Spuren Graf Draculas führte uns der Weg über einen Markt, eine Burgruine in Reps bis nach Schaessburg. Ein Abendspaziergang wurde durch Starkregen und einige desorientierte Kindern sogar zum Nachtspaziergang und zu einem unvergessenen Abenteuer. Mit Marina und Dana, die aus dem Stiftungsbüro in Tutzingen kamen, wurde das Backhaus zum Leben erweckt und es gab die wohl italienischste Pizza Rumäniens. Mehr über das Dorfleben und wie man Dach- und Tonziegel herstellt erfuhr die Gruppe bei einer Kutschfahrt zum UNESCO-Welterbe „Kirchenburg von Viscri“ (Deutsch-Weißkirch). Und dank Frauke, der Praktikantin des Hauses, die erste Unsicherheiten zwischen den Nordfriesen und den Dorfkindern nahm, gab es zudem auch hier tolle gemeinsame Erlebnisse beim Spielen und Basteln. Trotz verschiedener Sprachen gab es keine Barriere, keine Scham oder gar Ängste – alle wollten einfach nur gemeinsam spielen.

Eine tolle Überraschung rollte eines Morgens mit einem Kleinbus auf den Hof. Da stand er nun vor den Jugendlichen, Kindern und Betreuern … Peter Maffay! „Toll, dass er uns besucht“, freuten sich die Kinder, „er lädt uns sogar zum Essen am Lagerfeuer ein!“ Was für ein Abend. „Bärenwurst“, Auberginen und Stockbrot am Lagerfeuer von Gitarrenklängen und Gesang begleitet!

Gleich in zweierlei Hinsicht darf man dankbar sein. Zum einen für die erlebte Freizeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne Zuckerwatte und Konsole gab es unvergessliche Erlebnisse, Ruhe, Natur, Kultur und Kulinarisches. Und zum anderen durften alle sehen, fühlen, riechen und lernen. Mit Kopf, Herz und Hand andere Menschen kennenlernen, Sinne schärfen und Lebenserfahrung machen. Die Pädagogik, speziell die Freizeitpädagogik war zu jedem Zeitpunkt allgegenwärtig. Und dabei hat sicher jeder Teilnehmer seine ganz persönlichen Eindrücke gesammelt und Höhepunkte erlebt.

Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben.



Startschuss


2014 | Ab heute gibt es Karten im Vorverkauf für unser Benefizkonzert!

Am 20. Dezember 2014 werden Stanfour anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums ein kleines unplugged Benefizkonzert außerhalb ihrer Tour, als Ausdruck der Verbundenheit und Unterstützung dem Kinderhaus gegenüber, geben. Im Vorprogramm dieses Weihnachtsspeciales dürfen selbstverständlich die Mühlenkids nicht fehlen. Lediglich 150 Karten gibt es seit heute in allen Geschäftsstellen der VR Bank Niebüll, für nur 25 Euro (23 Euro für VR-Mitglieder) im freien Verkauf. Beginnen wird das Konzert um 20 Uhr, wobei sich bereits eine Stunde zuvor die Türen des Veranstaltungsortes öffnen werden.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt diesmal der Schauspieler Kostja Ullmann. Bekannt ist der vielseitige Hamburger unter anderem aus Groupis bleiben nicht zum Frühstück, dem ARD Tatort, SOKO Köln und Der geheime Schatz von Troja. 2011 war er neben Veronica Ferres in Mein eigen Fleisch und Blut zu sehen und wurde für diese Leistung für den Bambi nominiert.

Alle Wichtigen Daten noch mal im Überblick:
WAS: Stanfour unplugged – Weihnachtsspeciales Benefizkonzert
WANN: 20. Dezember 2014 – Einlass 19 Uhr – Beginn 20 Uhr
WO: Turnhalle der Grundschule in Achtrup, Schulst. 3, 25917 Achtrup
PREIS: Normaler VVK 25 Euro, VR-Mitglieder 23 Euro



Dreißig Jahre jung und kein|bisschen leise.


2014 | Mit rund 170 geladenen Gästen, hat das Kinderhaus zur Mühle am 6. Juli sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Darunter waren unter anderem das Gründerehepaar Erhard und Helga Mielack, Volker Rühe, der ehemalige Bundesverteidigungsminister, die Eltern der Mühlenkids und selbstverständlich die Kinder und Jugendlichen selbst.
 
Getreu dem Motto „30 Jahre Richtung Zukunft" stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Geschichte des Kinderhauses, ihrer aktuellen Aufgaben und der Projekte die zukünftig kommen werden.
 
Achtrup’s Bürgermeister Uwe Matthiessen und Christian Pohlen vom Verband privater Einrichtungen Schleswig-Holsteins mit Sitz in Kiel hoben in Ihren Festreden im Namen der gesamten Gemeinde bzw. des Verbandes die große Bedeutung des Kinderhauses zur Mühle in Achtrup hervor.
 
Jörg Mielack, der Leiter des Kinderhauses in zweiter Generation, führte souverän durch ein breitgefächertes Bühnenprogramm, in dessen Mittelpunkt zu jedem Zeitpunkt die Kinder und Jugendlichen standen. Ein großer Dank ging dabei auch an die Eltern des Leiters, die 1984 das Kinderhaus, damals noch in kleinerem Rahmen, eröffneten. „Das war damals Pionierarbeit. Mittlerweile hat sich unser Konzept etabliert“.
 
An die Anfänge vor dreißig Jahren knüpfte auch Uwe Matthiessen an. „Wie gut, dass Ihr vor 30 Jahren in Achtrup gelandet seid. Ihr habt vielen Mühlenkids ein Zuhause gegeben. Die Gemeinde ist froh, die Mielacks zu haben“, gratulierte er im Namen der ganzen Gemeinde.
 
Und auch Christian Pohlen unterstrich die Bedeutung des Kinderhauses und bezeichnete es als „Kinderhaus im allerbesten Sinne“. In seiner Rede lobte er unter anderem auch die Öffentlichkeitsarbeit, die das Kinderhaus in Achtrup mit viel Kraft und Leidenschaft für das Ansehen aller Kinderhäuser und gegen gängige Vorurteile gegenüber Kinderheimen betreibt. „Jeden Tag aufs Neue, 24 Stunden – rund um die Uhr, engagiert ihr euch mit ganz viel Herzblut für das Wohl der euch anvertrauten Kinder und Jugendlichen“, so Pohlen weiter.
 
Neben aller Reden, Anerkennung und Ermutigung – für die wir uns an dieser Stelle noch mal herzlich Bedanken möchten – sorgten die Mühlenkids für Stimmung. Mit Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „99 Luftballons“ und „Father & Son“ begeisterten die Mühlenkids die Gäste. Darunter waren Werke wie „Applaus, Applaus“ von Revolverheld und „Freiheit“ von M. M. Westernhagen“ die in voller Besatzung präsentiert wurden und auch solche wie „Tüddelband“ das natürlich auf Hamburgisch und „Je Veoux“ das auf französisch gesungen wurde. Zur Freude aller bot jeder der Kids zudem sein eigenes Solo dar.
 
Alles in allem ein sehr schöner, ausgelassener und stimmungsvoller 30er.
Happy Birthday



  • Die Kappe der Mühle Jenny wird mit hilfe eines Schwerlastkrans aufgesetzt
  • Die Flügel werden an die Mühle montiert
‚Jenny‘ wieder in voller Pracht.

2014 | Es ist geschafft. Unsere Mühle Jenny ragt wieder in neuem Glanz über dem Kinderhaus empor.

Das Sturmtief Christian im Oktober letzten Jahres (28.10. 2013) machte leider auch vor Jenny nicht halt. Schwere Schäden an der Kappe, Windrose und Flügel waren die Folge. Einen Schaden von insgesamt 90.000 Euro hinterließ der Sturm, dessen höchste Windgeschwindigkeit in Schleswig-Holstein mit 191 km/h gemessen wurde.

Etwa 500 Arbeitsstunden waren nötig, um alle notwendigen Reparaturen durchzuführen. Die Kuppe bekam neue Elemente aus Eiche und eine Ummantelung aus Stahl. Zudem zieren die Mühle nun neue Glasvlies-Bitumenschindeln. Die aufwendigen Arbeiten sowie die fachmännische Montage führte die Firma Mühlenbau Bahnsen aus Klintum durch. Für die Montage der acht Tonnen schweren Kappe war voller Einsatz gefragt. Benötigt wurden eine Straßensperrung, zwei Schwerlastkrane und acht Fachkräfte, denen wir herzlich danken möchten.



  • Auftritt der Mühlenkids bei dem Musikfestival „In(-klusion) Beat“
Starke Mädels auf dem Musik-|festival „In(-klusion) Beat“


2013 | "InBeat – ein Festival auf Erfolgskurs" so betitelte das Nordfriesland Tageblatt das Festival bei dem unter vielen anderen auch die Mädels der Mühlenkids ihren Beitrag leisteten.

Ins Leben gerufen und von uns sehr gerne unterstützt wurde das Festival von den Mürwiker Werkstätten in Kooperation mit der Jugendherberge Niebüll.
Das Motto 'Gemeinschaft erleben' zeigte sich nicht nur in jeder ehrenamtlich helfenden Hand, den 500 Stück verkauften Kuchen und 1300 vertilgten Würsten, sondern auch in der Vielfalt der unterstützenden Künstlern. Lokale und überregionale Künstler wie zum Beispiel die Wacken-Firefighters, M7, Nina Nova, Gangway, Mühlenkids, Seelicht, De Freesentrummler, Refreshed, Björn Paulsen, Sonja Stümer, eine Feuershow und die Mürwiker Band und Land in Sicht verwandelten die Wiese vor der Jugendherberge zur Konzertbühne.

Ein ausgelassener, abwechslungsreicher, gemeinsamer Festivaltag unterstrich den Grundgedanken des Festivals: Musik verbindet.

So war beim Schleswig Holsteinischen Zeitungsverlag zu lesen: "Genauso funktioniert Inklusion, das Miteinander der Menschen, ob nun mit oder ohne Handicap."



  • Hans Werner Olm im Gespräch bei der Führung durchs Kinderhaus
  • Dreharbeiten des NDR
  • Das Publikum, die Veranstaltung war restlos ausverkauft
  • Hans Werner Olm während seiner Show
Hans Werner Olm zeigt Interesse.

2013 | Aufrichtig interessiert und offen für alle Fragen der Kinder und Jugendlichen sowie für alles rund ums Kinderhaus – so zeigte sich Hans Werner Olm bei seinem Besuch im Kinderhaus.

Im Kinderhaus war "volles Haus" schon am Nachmittag. Die letzten Vorbereitungen für die abendliche Veranstaltung mussten getroffen werden und der NDR filmte den Tag mit Jörg Mielak. Auf Schritt und Tritt verfolgt, gab es dennoch Gelegenheit für Hans Werner Olm und Jörg Mielak eine Führung durchs Haus, die Erstaunen hervorbrachte, zu machen und sich ein wenig zurück zu ziehen.

Viele Fragen zur Heimunterbringung, zum täglichen Leben und Miteinander und auch zu verbreiteten Vorurteilen wurden angesprochen, hinterfragt, live miterlebt und auch widerlegt und aus dem Weg geräumt. Und auch wenn Hans Werner Olm vor seinem Besuch im Kinderhaus zur Mühle unseren Film gesehen hat, ist es doch etwas ganz anderes das Leben im Kinderhaus live mitzuerleben und bestätigt zu bekommen: "das ist ja wirklich so". Ein riesiges Kompliment machte Hans Werner Olm dem Kinderhaus mit der Aussage: "Wenn ich Kind wäre, dann hier."

Auch kurz vor seinem Auftritt zeigte Herr Olm keine Berührungsängste und unterhielt sich mit den Kindern und Jugendlichen des Kinderhauses, die für diesen besonderen Tag einen Backstageausweis erhalten hatten.

Für die Zuschauer eröffnete Jörg Mielak mit dem Kurzfilm über das Kinderhaus den Abend. Im Anschluss eroberte sich Cathrine Jauer die Bühne, gefolgt von Hans Werner Olm, der mit einem Sonderprogramm, losgelöst aus seiner gerade laufenden Tour, die Zuschauer begeisterte.



28. April – Schleswig-Holstein |Magazin

2013 | Einen Tag zuvor wurde das Benefizkonzert, mit dem der Comedy-Star Olm für das Image von Kinderheimen eintritt, vom NDR begleitet. Also unbedingt am 28. April um 19.30 Uhr einschalten und das Schleswig-Holstein Magazin sehen.



Plakat zur Tour "Mir nach ich Folge!" von Hans Werner Olm
Tour 2012 „Mir nach, ich folge!“
Portrait von Hans Werner Olm
Hans Werner Olm
Achtung: Hans Werner Olm |kommt zu uns.


2013 | Am 27. April kommenden Jahres wird der gebürtige Bochumer Comedian bei uns sein und ganz sicher eine Menge gute Laune und Spaß verbreiten. Einlass wird an diesem Samstag um 18 Uhr sein, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Momentan Tourt der zweifache Comedypreisträger und frischgebackene Berlin-Preisträger des Kleinkunstfestival Berlin mit seinem neuen Bühnenprogramm „Mir nach, ich folge!“ als Lebensberater und Motivationsstratege durch Deutschland. Hier widmet er sich schmunzelnd den Widrigkeiten und Paradoxien des Lebens. OLM stellt seinem Publikum und sich Fragen, wie: Wie viel Spaß verkrafte ich die Woche noch? Wie kann ich meine Blödheit zu Geld machen? Warum erscheinen Außerirdische immer nur einfachen, sympatisch-debilen Menschen? Wie gestalten wir unsere Weltuntergangsparty 2012 und wer bekommt die TV-Rechte? Er hat die verbalen Apps auf Fragen, die wir uns nie oder ungern stellen und gibt praktische Lebensregeln, die niemand begreifen, aber jeder befolgen kann. Getreu dem Motto,
„die Welt ist besser, als wir denken“, zieht OLM beherzt in den Kampf gegen die volle Leere in unserem Dasein.

Letzte Karten gibt es an der Abendkasse ab 18 Uhr.
Veranstaltungsort: Kinderhaus zur Mühle (Reithalle), Lecker Straße 3, 25917 Achtrup



Pflichtprogramm: Do. 1. November |Schleswig-Holstein Magazin (NDR)


2012 | Welche Chancen und Möglichkeiten haben 'Heimkinder'?

Das was aus Dennis (30) und Anika (24) geworden ist, zwei ehemaligen Kindern die bei uns in der Mühle aufwuchsen, zeigt der NDR im Schleswig-Holstein Magazin am Donnerstag den 1. November um 19.30 Uhr.

Erst gestern zeichnete ein Filmteam des NDR mit den beiden Hauptakteuren Anika und Dennis hier vor Ort einen kleinen Rück- und Einblick in beider Leben auf.

Man darf also auf die Antwort der anfänglichen Frage gespannt sein.

>>> Der Beitrag wurde auf den 7. November verschoben. Wer den Beitrag verpasst hat, findet ihn noch eine Woche in der NDR Mediathek.



Die Nordfriesen zu Besuch in Rumänien – der Heimat von Peter Maffay – bei streunenden Hunden und wilden Bären.
Fernab von Mac Donalds, Handy & Co auf Pferdekarren durch die hügelige Landschaft auf den Spuren der Siebenbürger.
Aktiv in Transsilvanien – mit der |Peter Maffay Stiftung.


2012 | Zehn Tage auf unbekannten Spuren. Was die acht Jugendlichen und drei Betreuer aus Nordfriesland in Rumänien erwartete, war noch am Flughafen in Hamburg nicht absehbar. Sie folgten einer Einladung der Peter Maffay Stiftung in das therapeutische Ferienhaus nach Radeln in Siebenbürgen.

In Rumänien, der Heimat Peter Maffays, in der er die ersten Lebensjahre verbrachte, wurde die Gruppe zunächst von dem hohen Temperaturunterschied zum kühlem Norden überrascht. Herzlich Empfangen wurden die Jugendlichen und Ihre Begleiter von Karin und Michael Morth, dem Leitungsehepaar des tollen Tabalugahauses. Bei einer traditionellen kulinarischen Explosion an Speck, Zwiebeln und anderen leckeren Dingen, gaben die Morths Einblicke in die wichtigsten lokalen Begebenheiten.

Die Nordfriesen sollten ein Land und seine Leute mit ganz anderen kulturellen Erfahrungen und Einflüssen fernab ihrer heilen Welt erleben. Im Verlauf der spannenden Reise begegnete die Gruppe zum Beispiel neugierigen und lebensfrohen Zigeunern, besuchten ehemalige Siebenbürger in einem renovierungsbedürftigen Dorf, erlebten das Dorf in heller Aufregung wegen eines Stallbrandes, sahen alte angefeuerte Eichen, die so auf legalem Wege abgeholzt werden dürfen und wurden sogar auf Missstände wie die Wasserversorgung und Müllentsorgung aufmerksam. Sie lernten Michael kennen, einen ehemaligen Siebenbürger, der in seine Heimat zurückgekehrt ist und nun als Bauingenieur für Be- und Entwässerung auch der Fundatia Tabaluga, dem therapeutischen Ferienhaus, zuarbeitet. Ihm durften die Jugendlichen helfen und wurden so in seine Arbeit integriert. Aus purer Gastfreundschaft lud er die gesamte Bande nach getaner Arbeit in sein Haus ein, wo seine Frau es sich nicht nehmen ließ mit der Gruppe eine spontane Stadtführung durch Sighișoara (Schäßburg) zu unternehmen – ein tolles Erlebnis. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Tagesausflüge wie der zum Bärenreservat Libearty unternommen. Hier erfuhren alle, wie auf 'tierische Weise' verwahrlosten Tanzbären durch eine 'Heimunterbringung' erfolgreich ein neues Zuhause finden. Im Anschluss dazu ging es mit einem gechartertem Bus und dank eines sehr nettem Taxifahrers stressfrei durch glühende Hitze bis in das Burgdorf Rasnov und Brasov, der Heimatstadt Peter Maffays.

Auch im Stiftungshaus gab es viel zu erleben. So malten die Kids unter Anleitung von Karin und Michael ein Plumpsklo an, bastelten mit Steinen und Farben, halfen beim Einbau von Fenstern in einen Schuppen und erweckten den alten Steinofen zum Leben. Es entstand die wohl erste Pizza dieses Backhauses. Sogar die Ausfahrt eines alten Feuerwehrautos auf den Haushügel durfte die Gruppe hautnah miterleben. Gesteuert wurde der Oldtimer von einem erfahrendem Mitarbeiter der Stiftung – dem Stiftungstischler. Einige der Jugendlichen durfte dem Tischler bei seiner Arbeit helfen, was die Nähe zum Dorf und anderen Einwohnern merklich förderte. Auch beim Bau einer Lagerfeuerstelle auf dem Pfarrhof mit Hilfe von einheimischen Arbeitern konnten die Jugendlichen mit anpacken. Mit Stockbrot und Gitarre wurden fortan zufriedene Abendstunden am Lagerfeuer verbracht. Da sich fremde Kulturen ebenso gut auf kulinarischem Wege entdecken lassen, folgte die Gruppe Karins Rat und ließ ein Kartoffelbrotlaib sowie einen traditionellen Apfelkuchen anlässlich des Geburtstages eines Jugendlichen von einer Einheimischen backen.

Ein großer Dank gilt allen, die die Freizeit so leerreich und wunderbar werden ließen. All denen, die sich mit so viel Mühe, Begeisterung und Engagement für die Umsetzung der Peter Maffay Stiftung einsetzen. Im Besonderen dankt das 'Kinderhaus zur Mühle' Karin und Michael Morth, dem Tischler, Michael Schuster und seiner Frau und dem Busfahrer!



Präzisionsarbeit bei der Montage der neuen Flügel für das Wahrzeichen Achtrups.
Präzisionsarbeit bei der Montage der neuen Flügel für das Wahrzeichen Achtrups.
'Jenny' erstrahlt im neuen Glanz.

2012 | Unsere Mühle 'Jenny' hat neue Flügel, vier Stück an der Zahl. Mit schwerem Gerät wurden die zehn Meter langen Flügel unter höchster Präzision angebracht. Jeder dieser Flügel bring rund 400 Kilogramm auf die Wage. Auch ein neues Windrad das die alte und funktionsunfähige Windrose ersetzt wurde eingearbeitet. Hergestellt wurde so die volle Funktionsfähigkeit der Mühle. Dem Voraus gingen die teilweise Erneuerung der Balkenkonstruktion in der Kuppel sowie der Zahnräder. 

Ein neuer Anstrich runden das Bild unseres Wahrzeichens und das von Achtrup ab. Immerhin ist die alte Dame bereits aus den Jahre 1820 und wurde bereits vor fast zwei Jahrzehnten grundsaniert. 

Doch die langwierige und mühselige Arbeit hat sich gelohnt. Nicht zuletzt dank der Unterstützung der Aktiv-Region Nordfriesland-Nord und des Landesamt für Denkmalpflege konnte die umfangreiche Sanierung realisiert werden. Sie bezuschussten das Projekt mit insgesamt einem Drittel der Kosten. 



Interview mit Peter Keller
Interview mit Peter Keller
Wer wagt, gewinnt! –  Ein Film |über und mit dem Kinderhaus.


2012 | Frei nach diesem Motto wagen sich zur Zeit das Team, die Kinder und Jugendlichen sowie die Unterstützer des Kinderhauses an ein neues Projekt und Medium und damit vor die Kamera von Mikula Seele (PanikPix Flensburg). 

Anlass dazu ist auch das, größtenteils immer noch, negative Bild von Kinderheimen in unserer Gesellschaft. Viele Fragen, die zu meist nicht nur bei Betroffenen unbeantwortet bleiben oder gar tabuisiert werden, stehen im Raum. Auch das ist Antrieb für das Team sich in neues Terrain zu begeben – anzupacken, zu handeln, hin zu gucken, Fragen zu stellen und aufzuklären. 

Warum also werden Kinderheime im allgemeinen in unserer Gesellschaft immer noch so häufig beäugt? Ihnen haftet zu unrecht ein negatives Image an. Mit diesem alten, verstraubten Bild soll nun aufgeräumt werden. Gezeigt werden sollen vielmehr die tatsächlichen Möglichkeiten und Chancen der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Hoffentlich deutlich wird die Vielfalt an Chancen, die Kinder und Jugendliche hier haben.

Es wird Einblicke in die alltägliche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen geben. Dabei stehen besonders die drei Hauptbereiche der pädagogischen und therapeutischen Arbeit wie das Reiten, die Musik und die schulische Förderung im Fokus. Kommentiert durch Jörg Mielack, dem Leiter des Kinderhauses, und weiteren Statements der pädagogischen Mitarbeiter werden neben der täglichen Arbeitsweise auch die Resultate und Erfolge dieser stetigen Arbeit gezeigt. So werden Ausschnitte aus den zahlreichen und mittlerweile legendären Liveauftritten der Mühlenkids genauso wie Aktivitäten rund ums Haus mit den Kindern und auf Mallorca mit Peter Maffay zu sehen sein. Außerdem wird ein Interview mit Peter Keller (Produzent von Peter Maffay), der die Schirmherrschaft übernommen hat ebenso Bestandteil des Film sein, wie der Überblick aus luftigen Höhen über das ‚Revier‘ der Kids von der Mühle bis zum Wattenmeer.

Dies vorab an dieser Stelle, um schon mal einen kleinen Ausblick zu geben. Zusammengefasst: Es wird ein schnörkelloser und somit einmaliger Einblick hinter die Kulissen des Kinderhauses zur Mühle in Achtrup gewährt werden. 

Der circa 8 Minuten lange Film entsteht mit Unterstützung von Peter Keller, der Peter Maffaystiftung und des Produzenten Mikula Seele (PanikPix Flensburg). 



Mit der Peter Maffay Stiftung|an den Starnberger See.

2011 | Am 1.6.11 war es so weit, sechs Kinder und zwei Betreuer machten sich mit großer Vorfreude und Reisefieber auf den Weg in das ca. 960 Kilometer entfernte Jägersbrunn. Damit kamen Sie der Einladung der Peter Maffay Stiftung nach, den  platten Norden für eine Woche hinter sich zu lassen und die Schönheiten des Starnberger Sees zu genießen.

Bereits bei der Ankunft in Bayern begeisterte die bergige Landschaft. Eine Woche voller neuer Eindrücke, Erfahrungen und zahlreicher Aktivitäten, die sonst eher  selten ermöglicht werden können, standen nun vor der Gruppe. 

So lernen die Kids während einer Wanderung um den Maisinger See viel von der Umgebung kennen. Mit der Försterliesl spazierten sie durch den Wald und bewältigten eine Radtour zur Ilkahöhe, um später im Starnberger See schwimmen zu gehen. Natürlich durfte die Stadtbesichtigung von München und der Besuch im Bavaria Filmstudio nicht fehlen. 

Um die eigenen Grenzen zu testen und den gruppendynamischen Prozess zu fördern, ging es auf den Blomberg. Auf 1200 Meter Höhe bezwang dann alle gemeinsam den Kletterwald und genossen danach erschöpft aber glücklich den einzigartigen Blick auf die Alpen. 

Alles in Allem war es für die Jugendlichen eine spannende und aufregende Woche. Wie zuhause aufgenommen fühlten Sie sich im Haus von der tollen Betreuung vor Ort von Erika und der Peter Maffay Stiftung mit seinem Team. Einen besonderen Dank an all diese wunderbaren Menschen die sich so herzlich und mit vollem Elan eingesetzt haben und dies ermöglichten.  

"Die Gruppe ist zusammen gewachsen und durch Euch durften die Jugendlichen neue pädagogische Ereignisse und Erkenntnisse sammeln - Danke."



Freestyle mit Kreativität
Freestyle mit Kreativität
Strauß am Start
Strauß am Start
Wow – Geputzt und gestriegelt
Wow – Geputzt und gestriegelt
Siegerehrung mit Medaille & Brötchenkranz
Siegerehrung mit Medaille & Brötchenkranz
Spaßtunier mit Grand Prix,   |Hymne und Brötchenkranz.


2011
 | Seit dem 5. Juni haben Pferderücken, Freestyle und Brötchenkranz eine Gemeinsamkeit. Sie alle waren Bestandteil des großen Sommer-Spaß-Tunier in der Reithalle der Achtruper Mühle. Im Mittelpunkt des aufwändigen Programms stand der Spaß aller Beteiligten. Ob bei den über 20 am Tunier teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, den Zahlreichen Helfern oder den fast 100 Zuschauern, die mit Applaus nicht geizten.

May-Britt Schrader organisierte mit der Tatkräftigen Unterstützung von Helmut und Helga das Sommer-Spektakel wie ein richtiges Tunier. Sie gestalteten den Ablauf und die Durchführung genau wie bei den Profis. Vom Abreiten und vorbereiten der Pferde über das Einreiten, den Beginn der Aufgabe, der Wertnote und nach Durchlauf der Gesamten Prüfung bis hin zur Siegerehrung mit Hymne und Medaille. 

Gewinner gab es hier reichlich, Verlierer keinen Einzigen. Alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen meisterten die unterschiedlichen Prüfungen mit Bravour. Dabei gab es die verschiedensten Disziplinen wie E-Dressur, Freestyle - Kür nach Musik und freier Choreografie und eine Geschicklichkeitsprüfung in der Mannschaft mit Pferd und zu Fuß. Auch Tiere anderer Art bekamen Ihre Chance. An den Start ging auch ein "Strauß", der mit einer Grand Prix Kür startete. 

Eine Bewertung fand natürlich auch satt, eben wie bei einem richtigen "Profitunier". Bewertet wurde die Durchführung der gestellten Aufgaben und somit die Leitung der Reiter, die Kreativität und die Auswahl der Kostüme beim Freestyle. Honoriert wurden alle, mit der Begeisterung der Zuschauer und mit einem Preis. Die drei besten "Zweibeiner" der jeweiligen Disziplinen wurden zudem mit einer Medaille geehrt, die "Vierbeiner" bekamen einen köstlichen Brötchenkranz.

Dank der zahlreiche Helfer, die Kuchen backten, Bratwurst grillten und für Getränke sorgten gingen aber auch die "Zweibeiner" nicht leer aus. Bei strahlenden Sonnenschein und Sommerlichen Temperaturen konnte man es sich gut gehen und den tollen Nachmittag ausklingen lassen.

Für die meisten Kinder und Jugendlichen, aber auch für einigen Erwachsenen war es das erste Turnier mit allem was dazu gehört – der Vorbereitung, Turnierkleidung, herausgeputzten Pferden und der ganzen Aufregung.

An dieser Stelle senden wir im Namen aller Beteiligten ein Großes Dankeschön an May-Britt, Helmut, Helga und Hannah. Ohne die dieses tolle Sommer-Spektakel sicher so nicht möglich gewesen wäre.



Mitreißendes Benefizkonzert.

 
2011
 | Man nehme eine Handvoll guter Musiker, vier talentierte Sänger/innen, eine internationale Songauswahl und eine grosse Prise Vergnügen. Das ganze einmal kräftig durchmixt und heraus kommt der abwechslungsreich Aufritt der Mühlenkids, den sie am 27. März in der aus allen nähten platzenden Klixbüller Kirche hinlegten. 

Kein einziger Platz blieb frei. Genau 10 Minuten benötigten die rund 200 Zuschauer um die Klixbüller Kirche restlos zu füllen. In den verbleibenden 50 Minuten bis zum Beginn des Konzertes um 19 Uhr wurden zusätzliche Stühle und Hocker organisiert. 

Pünktlich und gut gelaunt traten die Mühlenkids Denise, Anita, Mithula (Gesang), Patrick (Gesang/Schlagzeug), Eike (Schlagzeug) und Joel (Percussion) mit Cathrine Jauer (Bass/Piano), Jörg Mielack (Gitarre) und Thomas Wieder (Akkordeon) auf die Bühne. Wo sie mit Ihrer Version von "Stadt" loslegten. Gefolgt von Liedern aus Kenia, Spanien und England wie zum Beispiel "My name is Luca", "Yesu WE", "Mas que Nadja", "Go down Moses" und "Hit the road Jack". Ein Highlight war sicher die fantastische Solo-Darbietung von Denis die "99 Luftballons" sang und mit tosenden Applaus des Publikums belohn wurde. 

Doch wie geht das Sprichwort? Die Mühlenkids hören dann auf, wenn es am schönsten ist, nämlich 13 Stücke und einige Zugaben später. Ganze eineinhalb Stunden rockten Sie zu Gunsten der Klixbüller Kirche diese. Reich belohnt durch Standing Ovations und strahlende Gesichter. 

Die Stunden geduldiger Arbeit aller beteiligten haben sich, wie man hören konnte, gelohnt. Dabei gilt ein besonderer Dank der Musikalischen Leitung (Cathrine Jauer) sowie der Gesamtleitung (Jörg Mielack).

Bitte mehr davon.



Die Weihnachts-CD der Mühlenkids ist da! Erhältlich ab dem 1. Dezember in den Filialen der VR-Bank in Niebüll, Leck und Achtrup und kostet 7 Euro.
Die Weihnachts-CD der Mühlenkids ist da! Erhältlich ab dem 1. Dezember in den Filialen der VR-Bank in Niebüll, Leck und Achtrup und kostet 7 Euro.
Frisch aus dem Mühlenstudio: |Unsere Weihnachts-CD


2010
 | Die Mühlenkids waren im Tonstudio – herausgekommen ist eine CD mit stimmungsvollen Liedern aus der Weihnachtszeit. 

Begonnen hat alles im Mai: Im Mühlenstudio in der Achtruper Mühle haben sich die Mühlenkids Anfang des Sommers an das Projekt Weihnachts-CD gewagt. Unterstützt wurden sie dabei von Peter Keller, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat und den jungen Musikern bei der CD-Produktion mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Das Arrangement, die musikalische Leitung und das Gesangstraining wurde von Cathrine Jauer übernommen. Als Gastmusiker konnten die Mühlenkids Axel Schumann an der Klassischen Gitarre im Tonstudio begrüßen. Gemischt und gemastert wurde die CD von Tilmann Ilse, der sich als Tonmeister unter anderem bei den Popstars (Pro7), einigen Produktionen von Peter Maffay und der Bambi Verleihung 2010 einen Namen gemacht hat. Als Produzent war Jörg Mielack an der CD beteiligt.

Nach vielen ausgelassenen, begeisterten, fröhlichen und manchmal auch harten Stunden im Tonstudio sind die Mühlenkids stolz, jetzt endlich ihre Weihnachts-CD präsentieren zu können. Die CD ist ab dem 1. Dezember in den Filialen der VR-Bank in Niebüll, Leck und Achtrup erhältlich und kostet 7 Euro

Vorankündigung: Am 12. Dezember um 14 Uhr findet in der Achtruper Kirche das alljährliche Weihnachtskonzert mit den Mühlenkids statt. Bei diesem Anlass werden die Zuschauer viele Stücke von der neuen CD live erleben können.



Ein Sommertag mit toller Musik |und viel Begeisterung

2010 | Mit einem begeisterten Publikum und zufriedenen Musikern war das dritte Sommerkonzert der Mühlenkids vor 500 Gästen an der Achtruper Mühle ein toller Erfolg. Nachdem im Jahr 2007 eine schwedische Mädchengruppe und 2009 die Föhrer Rockgruppe "Stanfour" in Achtrup auftraten und gemeinsam mit den Mühlenkids musizierten, freuten wir uns in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen auf drei nordfriesische Ensembles.  

Nach einigen Grußworten und herzlichen Dankesworten an alle Helfer und die VR-Bank Niebüll als Haupt-Sponsor kam Peter Keller, Gitarrist und Produzent des Sängers Peter Maffay und Schirmherr über das Konzert, zu Wort. Er lobte ausdrücklich die Leistung der Mühlenkids: "Was hier bei Euch stattfindet, ist wirklich etwas ganz Besonderes."

Das Konzert wurde von der Sängerin "First Child" alias Cathrin Jauer eröffnet. Die Musiklehrerin der Mühlenkinder und Mitglied ihrer Band spielte einige Stücke aus ihrem reichhaltigen Repertoire, bevor nach einer kurzen Pause die Mühlenkids mit ihren verschiedenen Gastensembles auftraten. In verschiedenen Besetzungen begeisterten Schlager und Musicaltitel wie zum Beispiel "My name is Luca" und "I ’ll follow him" aus dem Musical Sister Act das Publikum. 

Anschließend konnte die Gruppe "Off Course" mit ihren rockigen Stücken mit einem Touch irischer Folklore überzeugen, bevor erneut "First Child" alias Cathrin Jauer mit einigen fetzigen Stücken wie zum Beispiel "Rock this Town" und "Gipsy Woman" überzeugte.

Die "Gruppe mit Hut", begleitet von einer elektrisch verstärken Violine, spielten mitreißende Stücke wie "Hot Asphalt" und "Lucky". Zur großen Überraschung für die beiden Mühlenkids Mithula und Marco sangen anschließend alle Vokalisten und Instrumentalisten sowie das ganze Publikum einen Geburtstagskanon für die beiden Geburtstagskinder.

Als krönenden Abschluss erlebte das begeisterte Publikum eine mitreißende Session. Bei den teilweise zum ersten Mal gemeinsam aufgeführten Stücken war die Begeisterung aller Musiker für die Musik und das gemeinsame Musizieren deutlich zu spüren. 



Gemütliches Beisammensein mit Weitblick
Die Kids mit Peter Maffay
Die Gruppe auf der "Felsbrücke"
Mallorca-Reise mit Verlängerung

2010 | Am 11. April starteten sieben Mühlenkids und drei Betreuer voller Vorfreude in Richtung Mallorca um dort einige Tage auf Peter Maffays Finca „Ca`n Llompart“ zu verbringen. Umgeben von Oliven- und Feigenbäumen, Weinreben, einer Zitronenplantage, Rindern, Ziegen, Rehen, allerlei Federvieh und einem Schwein hat die Gruppe eine entspannende und inspirierende Zeit fern des Alltags verbringen können. Neben einigen Ausflügen in die Umgebung, zum Beispiel zum Cap de Formentor, einem Leuchtturm an der Inselspitze, stand auch Sport, Versorgung der Tiere, gemeinsames Kochen und abendliches Musizieren auf dem Programm. Am „Abenteuertag“ führte der einheimische Wanderführer Masio der Gruppe zu unzugängliche Höhlen an der Küste von „Cola Barques“. Der Weg dorthin führte entlang der schroffen Küste über abgelegenen Strände. An Seilen gesichert ging es hinab in eine Schlucht am Rande eines Cliffs – für manche „ein Vergnügen“, für andere „betreute Überwindung“. Ein Picknick an der Steilküste und die mit Taschenlampen geführte Exkursion in die Höhlen waren ein Highlight der Reise. 

Besonders gefreut hat sich die Gruppe über die regelmäßigen Besuche von Peter Maffay und seiner Frau, bei denen sich Peter Maffay nach dem Befinden der Teilnehmer erkundigt hat und die Kids von ihren Erlebnissen auf der Insel berichten konnten.

Für so manchen Teilnehmer der Reise kam dann das wegen der Aschewolke aus dem isländischen Vulkan verhängte Flugverbot ganz gelegen und so verlängerte sich der Aufenthalt auf der Finca um einige Tage. Schließlich ging es dann am 23. April zurück in Richtung Achtrup und unsere Mallorcareisenden sind heil und sicher zu Hause angekommen.

Das Resume eines Betreuers: "Wir blicken auf eine ereignisreiche Freizeit zurück, die der Gruppe insgesamt und vor allem den Kindern im Einzelnen pädagogisch Erlebnisse und Erfahrungen bieten konnte, wie man sie sonst nicht geboten bekommt. Die Reise selbst, dass Fliegen, die Gemeinschaft, die Gastfreundschaft und Peter Maffay mit seinen Mitarbeitern, die Kultur und das Kulinarische haben der Gruppe eine feste Erinnerung an eine schöne Insel gegeben. Die Umsetzung der Idee dieser therapeutischen Maßnahme auf der Finca durch die Stiftung hat bei uns einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. Wir bedanken uns hiermit bei allen Beteiligten, der Stiftung und Peter Maffay mit seinem Team und wünschen weiterhin viel Erfolg und fröhliche Kinder."



Peter Keller – ist Schirmherr für "Mühlenkids & Friends"
Peter Keller – ist Schirmherr für "Mühlenkids & Friends"
Die Mühlenkids
Die Mühlenkids
Mühlenkids & Friends –|ein besonderes Konzert.

 
2010 | Es ist soweit – die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Termin für das Konzert steht fest: Am 6. Juni 2010 geht es auf die Bühne! Bis dahin wird weiter gestimmt, gesungen, gelernt, geprobt ...

Bei dem Konzert stehen neben den Mühlenkids einige bekannte Gruppen aus Nordfriesland auf der Bühne. Nach den Auftritten der einzelnen Bands kommen die Musiker der verschiedenen Gruppen auf der Bühne zusammen um gemeinsame Stücke zu spielen. Für das außergewöhnliche Konzert hat Peter Keller (Gitarrist von Peter Maffay und Produzent) die Schirmherrschaft übernommen. 

Zugesagt haben bereits: „Off Course“, „Die Gruppe mit Hut“ und „First Child“. 

Ab dem 3. Mai 2010 beginnt der Vorverkauf. Karten sind dann in den Geschäftsstellen der VR-Bank in Niebüll, Leck und  Achtrup sowie direkt im Kinderhaus erhältlich. 


Konzertdaten „Mühlenkids & Friends:

Termin: Sonntag, 06.06.2010 
Uhrzeit: Einlass 15 Uhr, Beginn 16 Uhr 
Ort: Reithalle, Achtruper Mühle in Achtrup




Zwei Generationen eine Rede
Die musikalische Untermahlung des Nachmittags übernahmen die Mühlenkids
140 Gäste, darunter auch Peter Keller, folgten der Einladung
25 Jahre Kinderhaus zur Mühle

2009 | Ein gelungenes Fest mit Rück-, Ein- und Ausblicken. Dazu schrieb der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (shz) unter der Überschrift "Der Anfang war ein Wagnis" folgendes:

Seit 1984 existiert in Achtrup das "Kinderhaus zur Mühle". Rund 100 Kinder und Jugendliche erfuhren hier, wie es ist, in einer Familie zu leben.

Das weithin bekannte Achtruper "Kinderhaus zur Mühle" feierte in seiner eigenen Reithalle mit 140 Gästen sein 25-jähriges Bestehen. Erhard Mielack begrüßte die zur Zeit 13 betreuten Kinder und Jugendlichen samt ihrer Familienangehörigen, die aktuellen sowie ehemaligen Mitarbeitern sowie die große Anzahl an Ehrengästen und Dorfbewohnern. Mielack war 1983 - zusammen mit seiner Ehefrau Helga - das Wagnis eingegangen, nach Beendigung seiner Arbeit beim Jugendamt des Kreises Nordfriesland die historische Mühle "Jenny" und das zugehörige Müllerhaus zu einem Kinderheim für Mädchen und Jungen aus problembeladenen Familien umzugestalten. Auch schuf er auf dem Außengelände der Einrichtung Möglichkeiten für sportliche Betätigung als Mittel, durch sinnvolle Freizeitgestaltung, die psychische und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen positiv zu beeinflussen.

Mit Dank merkte er an, dass sich die damalige Gemeindevertretung Achtrup dem Vorhaben von vornherein offen und vorbehaltslos gegenüber gestanden habe. Schwieriger sei es gewesen, nach dem Entkernen der Gebäude den vielen baulichen Auflagen gerecht zu werden, deren Einhaltung besonders eifrige Mitarbeiter des Landesjugendamtes per Zollstock überwachten. Beispielsweise habe eine Holztreppe nicht verwendet werden dürfen, weil die Breite der Trittfläche der Stufen um einen Zentimeter von der vorgeschriebenen Norm abgewichen sei. Seit der Einweihung der Einrichtung im Jahre 1984 erlebten durchschnittlich 13 Kinder und Jugendliche, wie es sich anfühlt, treu umsorgt in einer Familie zu leben. 

Den Rückblick in die Geschichte des Kinderheims setzte Jörg Mielack, Sohn und seit 1984 Nachfolger des Gründers, fort. Unter seinem Einfluss und dem seiner Frau Andrea erlangte im Alltag der Verwaltung und pädagogischen Arbeit die Technik einen immer höheren Stellenwert. Die Pflege des Gesangs und der Instrumentalspiels, vermittelt durch angestellte Fachlehrkräfte, führte zu zahlreichen Auftritten der "Mühlenkids" bei Veranstaltungen der örtlichen Kirchengemeinde und Vereine. 

Bislang haben rund 100 junge Menschen das "Kinderhaus zur Mühle" durchlaufen. Die meisten von ihnen haben ihre Kontakte zur Familie Mielack bis heute aufrecht erhalten. So auch Sandra Biesewinkel, geborene Birkelbach, die als erstes Kind, das vor zweieinhalb Jahrzehnten im Heim angemeldet wurde, eigens aus dem Raum Hamburg zur Jubiläumsfeier angereist war. 

Bürgermeisterin Hannelore Schulze unterstrich das gute Einvernehmen zwischen der Gemeinde und den Angehörigen des Heimes. Auch Pastor Stefan Möbius (Leck) sparte nicht mit Lob für die liebevolle Erziehungsarbeit aller beim Kinderheim beschäftigten Mitarbeiter. Die Leiter der Gemeinschaftsschule Leck und der Grundschule Achtrup, Holger Kade und Hans-Peter Carstensen, überbrachten Grüße und gute Wünsche ihrer Lehrerkollegien. Klaus Tischler vom "Verband privater Einrichtungen " rühmte die Arbeit des gastgebenden Heimes als "beispielhaft". 

Im Namen der "Peter-Maffay-Stiftung" würdigte Peter Keller, Schirmherr des Achtruper Rockkonzertes mit der Gruppe "Stanfour" (wir berichteten), das harmonische Miteinander der "Mühlenkids" und die guten Leistungen ihrer von Cathrine Jauer und Jörg Mielack geleiteten Band. Diese wartete sodann mit einem kleinen, aber temperamentvollen Popkonzert auf.




Peter Maffay im Gespräch mit Jörg Mielack auf Mallorca
Peter Maffay im Gespräch mit Jörg Mielack auf Mallorca
Die Kids der Achtruper Mühle mit Peter Maffay auf dessn Finca auf Mallorca.
Die Kids der Achtruper Mühle mit Peter Maffay auf dessn Finca auf Mallorca.
Hurra – es geht nach Mallorca!

2010 | Vom 11. bis 18. April werden sieben Kinder und drei Betreuer unseres Kinderhauses nach Mallorca reisen. Das Ziel wird die Finca Ca`n Llompart von Peter Maffay und der gleichnamigen Stiftung in der Nähe von Pollença sein. Eingeladen wurden wir von Peter Maffay, ihn zum dritten mal auf seiner Finca zu besuchen. Verständlich dass die Vorfreude und Neugierde groß ist. 

Was wir wohl dieses mal erleben werden? Wir sind gespannt. 

Die Möglichkeiten jedenfalls sind im dem ökologischen Finca Betrieb von Ca`n Sureda vielfältig. Kinder und Erwachsene können z. B. "an der Tierfütterung teilnehmen, bei der Käseproduktion zuschauen und auch in der eigenen Bäckerei beim Hofladen mitwirken." 

In jedem Fall wird es viel Raum geben um in der Natur und all ihren Facetten neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Diese werden wir Ihnen nicht vorenthalten und nach unserer Reise an dieser Stelle berichten.




Die Mühlenkids in der Achtruper Kirche beim Adventskonzert 2009
Jubel für die Mühlenkids

2009 | Das Adventskonzert in der Achtruper Kirche war ein mal mehr ein gelungener Auftritt der Mühlenkids. Gehaltvoll und unterhaltsam zugleich wussten die Kids Ihr Publikum zu beeindrucken. Begeisterung drückte auch das Nordfriesische Tageblatt aus und lobte das Event in vollen Zügen so:

"Stehende Ovationen
Die "Mühlenkids" sorgten für vorweihnachtliche Stimmung.

Die Achtruper Kirche konnte den Besucheransturm zum Adventskonzert mit den "Mühlenkindern" kaum bewältigen. "Die Veranstaltung gehört zur Adventszeit", erklärte Pastor Stefan Möbius. 



Das Publikum erwies den Musizierenden stehende Ovationen. Ohne Zugaben ließen die Zuhörer sie nicht gehen. Die zehn mitwirkenden "Mühlenkids" ließen sich nicht lange bitten, hatten sie doch selbst eine unbändige Freude an ihrem fröhlichen Tun. Vor allem das einzige spanische Weihnachtslied hatte es Musikanten und Publikum angetan. 



Wie Jörg Milack, Diplom-Heilpädagoge und Leiter des Kinderhauses "Zur Mühle" in Achtrup erklärte, wurde der Schwerpunkt beim diesjährigen Adventskonzert mehr als bisher auf Chormusik und internationale Weihnachtslieder ausgerichtet. Begonnen wurde mit dem schönen deutschen Weihnachtslied: "Oh, du fröhliche". Fehlen im Repertoire durfte natürlich auch nicht "Rudolph, the red-nosed reindeer", das von den vier mitwirkenden Mädchen in englischer Sprache gesungen wurde. Mit fester Stimme besang Patrick Schmalfeld den Tannenbaum. Der Junge und die vier Mädchen, die an die "stille und heilige Nacht" erinnerten, hatten vor lauter Eifer rote Wangen bekommen. Restlos begeistert waren die Zuhörer, als es locker und beschwingt hieß: "Santa Claus make me happy".



Dass die Musik der Mühlenkinder noch lange nachklingen wird in den Herzen der Zuhörer, dafür sorgten die Solisten und Chorsänger: Patrick Schmalfeld, Denise Remus, Mithula Thiagarah, Laura Diekmann und Franzisca Lehmkuhl. Ferner wirkten mit: Joel Feliciano (Percussion), Björn Gandt und Eike Hartmann (Schlagzeug) sowie Thomas Wieder, Erzieher in der "Mühle". Die musikalische Leitung der Musikprojekte hat Cathrin Jauer inne."

Das Adventskonzert in der Achtruper Kirche war bereits das dritte in Folge mit den Mühlenkids. Somit reiht sich das diesjährige Konzert in eine außergewöhnliche Konzertreihe ein. Bleibt zu hoffen, dass das diese doch recht junge Tradition in Zukunft bestand hat.




Das erste öffentliche Tunier für unsere Teilnehmerinnen.
Vereinsringreiten in Achtrup

2008 | Wenn in Schleswig-Holstein zahlreiche Galgen errichtet werden handelt es sich nicht um Verbrecher, deren letztes Stündlein geschlagen hat, sondern um eine sportlichen Tradition – das Ringreiten. Das einzige, was am so genannten Galgen baumelt, ist ein winziger Messingring. Diesen aus dem Galopp mit einer Lanze aufzuspießen, ist die Aufgabe der Ringreiter. Der winzige Messingring misst im Durchmesser gerade mal ein bis zwei Zentimeter. Ein erfolgreicher Ringreiter zu sein ist also gar nicht so einfach. 
 
Nach viel hartem Training haben unsere Mülenkids Mareike, Julia und Mithula an einem öffentlichen Ringreittunier in Achtrup teilgenommen und gezeigt, dass sich Ihre Mühe und die der Trainerin gelohnt hat. So wurden Julia und Mithula platziert und gewannen ihren ersten Preis. Strahlende Augen also bei der Siegerehrung mit anschließender Feier.